Die Themen des ersten und zweiten Teils über Nachtaufnahmen waren unter anderem

  • Stativ,
  • Fernauslöser,
  • Umgang mit Bildstabilisator und Autofokus, sowie
  • Belichtungsreihen.

 

Im dritten – und zumindest vorerst letzten – Teil beschäftige ich mich mit weiteren Einstellungen; zum einen an der Kamera selbst, zum anderen aber auch mit den Dingen drumherum.

Nachtaufnahme; Quelle: http://bilderharmonie.de

Nachtaufnahme; Quelle: http://bilderharmonie.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ISO

Wie im Artikel Fotokurs: Grundlagen der Belichtung beschrieben, ist es in den meisten Fällen empfehlenswert, die ISO niedrig zu halten.

 

Dies gilt ganz besonders auch für die Nachtfotografie.

 

Natürlich ist es so, dass wenn kein Stativ vorhanden ist, oder man einfach nicht viel Zeit hat, eine Szenerie lange genug zu belichten, man besser mit einer hohen ISO fotografiert, als sich die ganze Aufnahme entgehen zu lassen.

 

Allerdings sollte man nicht, nur um ein paar Sekunden zu sparen, die ISO erhöhen, denn durch die längere Belichtung neigen Nachtaufnahmen zuweilen eh schon dazu, ein höheres Rauschen zu produzieren als Tageslichtaufnahmen. Eine hohe ISO würde dann ihr Übriges tun und den Effekt verstärken.

 

 

Kameraband entfernen

Auch, wenn es an sich eine gute Sache ist: auf dem Stativ hat das Kameraband nichts verloren.

Es bietet dem Wind eine Angriffsfläche und schon ein kleiner Windstoß kann reichen, um das Bild verwackeln zu lassen.

 

Störende Lichtquellen vermeiden

Natürlich sind Lichtquellen gerade in der Nachtfotografie eine schöne und oft auch notwendige Angelegenheit.

 

Allerdings können sie das ganze Bild unschön werden lassen, wenn sogenannte Blendenflecke im Bild erscheinen. Hier kann beispielsweise eine minimale Veränderung des Standorts oder auch Bildausschnitts hilfreich sein.

 

Noch ein paar praktische Tipps:

 

Taschenlampe

Ich hatte sie ja schon einmal erwähnt, als ich vom Fokussieren sprach: die gute alte Taschenlampe.

 

Sie ist jedoch nicht nur dafür geeignet. Vielmehr leistet sie gute Dienste, um die Bedienknöpfe und die Libelle (eine kleine Wasserwaage, die man in den Blitzschuh steckt, um Bilder mit geraden Horizonten sicherzustellen) zu erkennen, beziehungsweise ablesen zu können.

Kleiner Nachtrag, entstanden durch eine Situation, der ich eben gegenüberstand: ein Feuerzeug tut es im Notfall auch ;)

 

Kleidung

Auch wieder so eine Sache, an die viele gar nicht denken. Auch, wenn ich schon Nächte erlebt habe, in denen es über 30° heiß war, so wird es normalerweise doch mit zunehmender Dunkelheit kälter; von daher: lieber einen Pulli zu viel mitgenommen, als am Ende zu frieren.

 

Noch etwas zum Stativ

Wichtig ist auch, dass alles festgezogen ist; gerade neulich ist es mir passiert, dass die Kamera „wanderte“. Mir war erst nicht bewusst, woran das lag, weil sowohl am Stativ auch als am Kugelkopf alles fest zu sein schien; bis mir dann auffiel, dass die Schraube der Schnellwechselplatte mal wieder nachgedreht werden müsste ;)

 

 

 

Das waren die wichtigsten Tipps, um erfolgreich in die Nachtfotografie einsteigen zu können.

Eventuell werde ich diese Serie noch fortsetzen, für den Anfang sollte es aber reichen.

Wenn Ihr noch Anregungen und/oder Ideen habt, die hier noch nicht stehen, lasst sie mich gerne wissen – auch dafür ist das Kommentarfeld gedacht :)

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Filed under: Fotografie

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